Research for Rare - Forschung für seltene Erkrankungen

BMFS – Netzwerk für angeborene Störungen der Blutbildung

Das Netzwerk zu angeborenen Störungen der Blutbildung (congenital bone marrow failure syndromes – cbmfs) schließt alle unterschiedlichen Erkrankungen ein, die durch eine Reduktion reifer Blutzellen (Erythrozyten, Thrombozyten, neutrophile Granulozyten) charakterisiert sind. Die ineffektive Produktion des Knochenmarks führt zu einer peripheren Panzytopenie oder Verminderung einzelner Zellreihen, z. B. angeborene Neutropenie, angeborene Thrombozytopenien, angeborene hypoplastische Anämien (Diamond-Blackfan Anämie, congenitale dyserythropoetische Anämien) und angeborene aplastische Anämie (Fanconi-Anämie). Das Netzwerk wird mit der erfolgreichen Sammlung von Langzeitverlaufsdaten fortfahren, nach neuen Genveränderungen suchen, den Genotyp mit dem Phänotyp korrelieren, Patienten und Ärzte weiterbilden und die diagnostischen Abläufe und Behandlungen optimieren. Das neue Kernprojekt wird seinen Fokus auf die molekulare Basis der Leukämie-Entstehung und die Entwicklung von Panzytopenien richten.
HINWEIS: Da dieser Verbund nicht mehr über das BMBF gefördert wird, wird die Publikationsliste hier nicht mehr weitergeschrieben.

Projekte
Kontakt
Prof. Dr. Karl Welte
Medizinische Hochschule Hannover
Abt. Kinderheilkunde IV
Päd. Hämatologie/Onkologie
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Tel.: 0511 532-6719 / 557105
E-Mail: info@bone-marrow-failure-syndromes.de
Internet: http://www.bone-marrow-failure-syndromes.de/
Veröffentlichungen