Research for Rare - Forschung für seltene Erkrankungen

Idiopathische FSGS (STOP-FSGS)

Idiopathische FSGS (fokal segmentale Glomerulosklerose) ist eine seltene Erkrankung, die schätzungsweise 2000 Menschen in Deutschland betrifft. Sie führt häufig zu einem irreversiblen Verlust der Nierenfunktion und lebenslangen Bedarf an Dialyse. Aufbauend auf jüngsten Fortschritten in Methoden und Erkenntnissen in die Mechanismen von FSGS, will das Konsortium zentrale Fragestellungen bezüglich der Krankheitsentstehung, Diagnose und neuen Therapien beantworten. Zwei Teilprojekte befassen sich mit neuen Konzepten der Krankheitsentstehung von FSGS im Zebrafisch-Modellsystem. Zum einen werden Stoffwechselursachen als potentielle Auslöser für FSGS, zum anderen das zelluläre Verhalten der Podozyten (spezieller Zellen des Nierenfilters) mit Live Imaging und Signalweganalyse untersucht. In präklinischen Studien werden Untersuchungen zur sogenannten first-line Glucocorticoid-Therapie der Proteinurie durchgeführt. Außerdem soll erforscht werden, ob die Progression zum irreversiblen Verlust der Nierenfunktion pharmakologisch verlangsamt werden kann. Schnelle klinische Anwendung wird durch drei spezialisierte ambulante Kliniken für FSGS Patienten in Aachen, Freiburg und Hannover garantiert.
Projekte

Kontakt
Projektleiter:

Professor Dr. med. Marcus J. Möller
RWTH Aachen, Nephrologie und Klinische Immunologie
Pauwelsstraße 30, D-52074 Aachen
Tel: 0241-8035204
Fax 0241-8082446
E-Mail: mmoeller@ukaachen.de